JOB BLEU NACRE

JOB bleu nacré. Länge: 80mm. Durchmesser 8mm. Teer: 21mg. Nikotin: 1,5mg.

Speziell an dieser Zigarette ist das pergamentartige (nacré) Mundstück, daran bleiben die Lippen garantiert nicht kleben. Leider sieht die Packung aus wie wenn ich sie eben aus der Hosentasche gezogen hätte – eine echte „Arbeiterzigarette“. Entsprechend stark und „trocken“ ist auch ihr Geschmack. Erstaunlich gut erhalten sind dafür die Zigaretten!

Hergestellt unter Lizenz bei Ed Laurens S.A. Genève. Preis: CHF 2.30.

Heute ist JOB für Zigarettenpapier bekannt, zurückzuführen auf die aus dem Jahre 1838 stammende Geschäftsidee des Gründers Jean Bardou.

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Mit dem nacré Mundstück wurde ein anderer/neuer Ansatz als die bekannte, aber sicher kostspieligere Cork Tipped-Lösung gefunden.

Weitere von JOB hergestellte Zigaretten

Mehr über zwei ganz grosse französische Zigarettenpapierhersteller findet ihr hier auf smokerscult.

Mit fertigen Zigaretten erweitert JOB vor dem 1. Weltkrieg das Angebot: links: Cigarette JOB No 3 | rechts: JOB Sélection Exotique
Cigarettes JOB Floréal | Es schein, als wäre der Herstellungsstandort GENEVE nachträglich eingeklebt worden zu sein. Vermutlich wurde dieser erst nach der Produktion der Verpackung gegründet.

Brunette

Brunette. 

Die Vereinigten Tabakfabriken wurden 1925 als Zusammenschluss mehrerer Familienbetriebe in Solothurn gegründet. Die Hauptbetriebe waren F. Schürch & Cie. (Solothurn) und E. Schönholzer & Cie. (Steffisburg). Die  Lancierung der Marke Brunette erfolgte 1928. 1942 wurde die Fabrikation aus steuerlichen Gründen nach Neuenburg verlegt. Ab 1957 wurde die Lizenzproduktion der Marke Marlboro übernommen. 1963 kaufte Philip Morris Inc. die Vereinigten Tabakfabriken.

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Laurens Orient

Laurens Orient. Neben Turmac die typische Vertreterin orientalischer Zigaretten in der Schweiz. Der Tabak für die Herstellung wurde importiert. Format: oval. Länge: 75mm. Durchmesser: 10mm. Teer: 26mg. Nikotin: 1.3mg. Preis: CHF 2.90.

Der Franzose Edouard (Ed) Laurens gründete 1887 seine erste Manufaktur in Alexandria, Ägypten. 1888 sprach ihm der ägyptische König das Recht auf den Namenzusatz Khedive zu, was dem Titel eines «Sir» entsprach. 1913 wurde die Niederlassung in Genf gegründet. Weitere folgten in London, Wiesbaden, Bremen und München.

Das Redesign der unten abgebildeten Packung stammt vom bekannten französisch-amerikanischen Industriedesigner Raymond Loewy (C.E.I. / Compagnie de l’Esthétique Industrielle, Paris um 1960. Auftraggeber: Ed. Laurens S.A., Genève, Schweiz.

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Neben Laurens Orient gab es noch die Marken Laurens «Gelb», «Grün», «Orange», «Rot» und «Vert»

Weitere Marken aus dem Haus Ed Laurens: Darling, Figaro, Filtro Orient, Prince de Monacco, Prinz Izzo, Royal Derby, Stella, Styx, Tanagra, Watteau (ab 1914 Watto, hier ist anzumerken, dass der neue Namen eine phonetische Umsetzung ist – die Kunden hatten wohl ihre liebe Mühe, den Namen korrekt auszusprechen…).

Der 1888 vom ägyptischen König verliehene Namenszusatz Khedive fand auch Einzug in die Werbung.